Brennholz

Heizen mit Holz - einfach, sauber und sicher

Brennholz ist eine natürliche, umweltfreundliche und kostengünstige Energiequelle

Kein anderes Heizmaterial wird so sehr mit Behaglichkeit verbunden, wie Brennholz. Holz ist der älteste Brennstoff der Menschheit. Seit mehr als 400.000 Jahren wird es von Generationen von Menschen in allen Teilen der Welt genutzt. Und auch heute noch ist Holzfeuer eine in vielen Bereichen ökologisch und ökonomisch überlegene Wärmequelle.

Fossile Energie-Ressourcen sind begrenzt. Der stark gestiegene Energiebedarf bereitet schon lange berechtigten Grund zur Sorge. Die negativen Auswirkungen von Gewinn, Transport und Verbrauch fossiler Brennstoffe auf unsere Umwelt sind mittlerweile klar erwiesen. Wir alle sind aufgefordert, jetzt den überfälligen Wandel in der Energieversorgung kraftvoll mitzutragen. Besonders die energetische Nutzung von Biomasse gewinnt vor dem Hintergrund des weltweiten Preisanstieges fossiler Energieträger eine große Bedeutung. Der vorwiegend heimische Rohstoff Holz spielt als nachwachsender Energieträger eine äußerst wichtige Rolle. Durch den Einsatz dieses Brennstoffes wird regional eine Vielzahl von neuen Arbeitsplätzen geschaffen und gesichert.

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Wichtige Merkmale von Brennholz

Der Heizwert von einem Kilogramm Brennholz liegt im Durchschnitt bei 2,2 kWh. Maßgeblich für diesen Heizwert ist, neben dem Energiewert, vor allem der Wassergehalt des Holzes. Holz, das frisch geschlagen wurde, hat einen Wassergehalt von ca. 50%. Um den Wassergehalt auf 15 bis 20% zu senken, muss das Brennholz ca. 1 bis 2 Jahre gelagert werden. Dadurch steigt der Heizwert auf ca. 4 kWh pro Kilogramm.

Generell gilt: je niedriger der Wassergehalt im Holz, desto besser der Heizwert, denn Wasser verdampft im Verlauf der Verbrennung und reduziert dadurch den Heizwert. Mit ca. 15% Wasserhalt ist der Endpunkt der natürlichen Trocknung erreicht. Dieser Zustand wird als lufttrocken bezeichnet. Absolut trockenes Holz (Wassergehalt 0%) ist nur durch technische Trocknung erreichbar.

Nadelholz enthält von Natur aus weniger Wasser als Laubholz und hat auch aufgrund eines höheren Harzanteils einen etwas höheren Heizwert. Nadelholz brennt deshalb schneller ab als Laubholz, was sich wiederum auf die Kosten auswirkt.  

Was den Heizwert angeht, kommt es nicht nur auf den Unterschied zwischen Laub- und Nadelholz an, auch innerhalb der beiden Kategorien lassen sich je nach Baumart verschiedene Werte bestimmen.

Harthölzer haben einen höheren Heizwert als Weichhölzer, wobei es zu berücksichtigen gilt, dass Hartholz länger für die Trocknung braucht. Baumarten mit hartem Holz, wie Esche, Eiche, Buche oder Ulme haben demnach einen höheren Energiewert wie etwa die weichen Hölzer von Fichte, Föhre, Weide oder Erle.

Als Anzündholz eignen sich Nadelhölzer besonders gut. Gerade Fichte, Tanne und Lärche weisen einen hohen Harzanteil auf und beginnen deshalb schnell zu brennen. Der höhere Harzanteil führt jedoch während der Verbrennung dazu, dass entstehender Wasserdampf schlechter austreten kann, da die schmelzenden Harze die Bahnen im Holz blockieren. Dies führt zu sogenannten „Funkenspritzern“. Wer dies verhindern möchte, sollte darauf achten, dass Nadelholz vor der Verbrennung gut getrocknet wird.

Buchenholz ist ein sehr beliebtes und gerne verwendetes Brennholz. Diese Holzart brennt langsam ab, glüht gut und sorgt für ein angenehm ruhiges Flammenbild. Auch Birkenholz ist ein hervorragendes Kaminholz. Es verbrennt wegen seiner ätherischen Öle bläulich schimmernd und wohlriechend. Brennholz aus Birken ist auch wegen seiner weißen Rinde als dekoratives Scheitholz beliebt.          

Einfacher Energievergleich: Brennholz zu Heizöl und Erdgas

Buchen- oder Eschenholz hat nach der Trocknung einen Heizwert von ca. 4,2 kWh pro Kilogramm. Bei ca. 500 kg (pro Raummeter) entspricht dies einem Heizwert von 2.100 kWh pro Raummeter. Dieselbe Energieausbeute bringen in etwa 184 Liter Heizöl (11,4 kWh/l) bzw. ca. 204 Kubikmeter Erdgas (10,30 kWh/m³). 

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