09.11.2017: Die BAFA-Zahlen im Oktober 2017

2.186 Förderanträge für eine Biomasseheizung sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Oktober 2017 eingegangen – ein Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

BAFA veröffentlicht Antragszahlen für Monat September

Über den Monat mit den höchsten Antragszahlen im Marktanreizprogramm kann sich die Pelletsbranche freuen. Und mit November und Dezember stehen die erfahrungsgemäß stärksten Antragsmonate noch bevor. Der Oktober war nach Januar und September der dritte Monat in diesem Jahr, in dem mehr Menschen einen Förderantrag für einen Biomassekessel als für eine Wärmepumpe gestellt haben. Dennoch kann sich die Wärmepumpenbranche über ein Plus von 17 gegenüber Oktober 2016 freuen. Weniger gut lief es für die Solarthermieindustrie. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sie im Oktober ein Minus von sieben Prozent hinnehmen müssen.

Bund hat Förderung verbessert

Das BAFA bezuschusst mit dem Marktanreizprogramm den Einbau von Biomasseheizungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen. Im vergangenen Jahr hatte der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. In diesem Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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