01.09.2015: Holzkesselhersteller meistern Emissionsanforderungen

Die überwiegende Zahl neu in Betrieb genommener Pelletsheizungen und viele neue Hackschnitzelheizungen erfüllen die Emissionsanforderungen der 2. Stufe 1. Bundesimmissionsschutzverordnung. Das hat eine aktuelle Erhebung des Landesinnungsverbands für das Bayerische Kaminkehrerhandwerk ergeben, auf die die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hinweist.

Strenge Emissionsanforderungen gelten seit diesem Jahr

Seit Januar 2015 gelten in Deutschland strenge Staub- und Kohlenmonoxid-Grenzwerte für neu in Betrieb genommene Pellets- und Hackschnitzelkessel. Die Staubemissionen dürfen bei der wiederkehrenden Überwachung durch Schornsteinfegermessungen einen Grenzwert von 20 Milligramm pro Kubikmeter Abgas nicht überschreiten. Der Betreiber hat in jedem zweiten Jahr nachzuweisen, dass seine Anlage die Anforderungen einhält.

 Die Brennstoffqualität muss stimmen

Gute Anlagen können den Wert unterschreiten, sofern die Brennstoffqualität stimmt. Da sie die Höhe der Staubemissionen eines Ofens beziehungsweise Kessels maßgeblich beeinflusst, haben es Betreiber selbst in der Hand, die Schadstoffemissionen durch den Einsatz hochwertiger Brennstoffe zu reduzieren und ihre Anlageneffizienz zu verbessern. Wie Anlagenbetreiber – insbesondere von Hackschnitzelheizungen – eine ausreichende Qualität des Brennstoffs dauerhaft sicherstellen können, untersucht ein Vorhaben beim Deutschen Biomasse-Forschungszentrum. Es erarbeitet einen Leitfaden, der Informationen zur Herstellung beziehungsweise zum Kauf besserer Brennstoffqualitäten liefern soll.

 Holzkessel profitieren von höheren Zuschüssen

Mit den seit April 2015 deutlich verbesserten Förderkonditionen im Marktanreizprogramm (MAP) haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das Heizen mit Holz verbessert. Neben deutlich erhöhten Zuschüssen unter anderem für Pellets- und Hackschnitzelkessel in Bestandsgebäuden werden im Rahmen der Innovationsförderung jetzt auch Biomasseanlagen mit Partikelabscheidern und Brennwerttechnik im Neubau gefördert. Informationen zum MAP bietet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle auf www.bafa.de.

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