22.10.2015: Damit das Kaminfeuer ordentlich brennt

Den richtigen Brennstoff, eine optimale Temperatur im Brennraum und eine richtige Luftzufuhr – all das braucht es, damit ein Kaminfeuer umweltgerecht und wirtschaftlich brennt. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik zur beginnenden Heizsaison aufmerksam.

Kaminfeuer mit trockenem Holz statt feuchten Abfälle entfachen

Die meisten Besitzer einer häuslichen Feuerstätte – seien es Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine – wissen es: In den Brennraum des Ofens gehören nur trockene Holzscheite und -briketts. Abfälle und beschichtete oder lackierte Holzreste haben darin dagegen nichts zu suchen. “Doch leider gehen nicht alle Verbraucher achtsam mit ihrem Gerät um und verwenden unsachgemäße Brennstoffe”, sagt HKI-Präsidentin Christiane Wodtke. Wer nasses Holz oder gar Spanplatten, Kunststoff und Müll verbrenne, schade nicht nur der Umwelt, sondern sorge unweigerlich dafür, dass sein Schornstein versotte und die Freude am flackernden Kaminfeuer nicht lange währe.

Luftzufuhr richtig einstellen

Eine richtige Luftzufuhr entscheidet über eine optimale Verbrennung. Darauf weist der HLI hin. Beim Anzünden sei es wichtig, möglichst schnell hohe Temperaturen zu erreichen. Dies gelinge mit dünn gespaltenem Holz und handelsüblichen Anzündern am besten. In dieser Phase benötigt das Feuer viel Sauerstoff. Deshalb gilt es hier, die Luftzufuhr höher einzustellen. Hat sich ein Glutbett gebildet, können größere Holzscheite oder Briketts nachgelegt werden. Sobald sie mit flackernden Flammen brennen, muss die Luftzufuhr für einen emissionsarmen und sparsamen Abbrand gedrosselt werden.

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