15.09.2015: Den richtigen Holzofen finden

Ein moderner Holzofen liefert eine stimmungsvolle Atmosphäre und senkt die Heizkosten. Der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik rechnet in dieser Heizsaison mit 300.000 verkauften Geräten. Er hat wichtige Aspekte zusammengestellt, die es zu beachten gilt.

Zuerst den Schornsteinfeger fragen

In jedem Fall sollte laut HKI der erste Weg zum Bezirksschornsteinfeger führen. Er kann sagen, ob sich ein vorhandener Schornstein für die jeweilige Feuerstätte eignet oder wie ein neu zu errichtender Schornstein auszuführen ist. Nachdem die Feuerstätte an den Schornstein angeschlossen wurde, überprüft er die sichere Abführung der Abgase und die Einhaltung sicherheitstechnischer Vorgaben wie zum Beispiel die Abstände der Feuerstätte zu brennbaren Bauteilen oder Einrichtungsgegenständen.

Welcher Holzofen der richtige ist

Einen Holzofen gibt es beim Kachelofenbauer, in Kaminstudios, beim Fachhandel und in Baumärkten. Die Auswahl ist groß. Ob klassisch, rustikal oder avantgardistisch – für jeden Geschmack und in jeder Preisklasse gibt es die passende Feuerstätte. Grundsätzlich gilt es zu beachten, dass die Leistung der Feuerstätte dem tatsächlichen Wärmebedarf angepasst werden muss. Dadurch verhindert man ein Überhitzen des Aufstellraums. Der Selbsteinbau gehört zu den anspruchsvollen “Do-it-yourself”-Arbeiten und erfordert spezielle Kenntnisse. Der Einbau beziehungsweise die Aufstellung sollte besser durch einen Fachmann erfolgen.

Woher man den Brennstoff bekommt

Fertig getrocknetes Kaminholz, Holzpellets sowie Holz- und Braunkohlenbriketts gibt sowohl im Brennstofffachhandel als auch in zahlreichen Verbraucher- und Baumärkten zu kaufen. Wer größere Mengen an Holz benötigt, wendet sich am besten an Landwirte oder die Forstwirtschaft. Sie bieten Holz in verschiedenen Verarbeitungsstufen an: von Holzstämmen über gespaltene Holzscheite bis hin zum fertigen Kaminholz. Besonders wichtig für eine optimale Verbrennung: Frisch geschlagenes Holz muss an einem belüfteten, möglichst sonnigen und vor Regen geschützten Ort gestapelt und – je nach Scheitgröße und Holzart – rund zwei Jahre getrocknet werden. Erst danach erreicht es die optimale Restfeuchte von unter 20 Prozent und kann als Brennholz genutzt werden.

Bewerten Sie diesen Beitrag

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Sie haben Holz-News?

Senden Sie diese an info@i-like-wood.com


zur Navigation Sprache wählen: Home | Sitemap | Presse

Hauptmenü: