27.01.2014: Kaminöfen richtig bedienen

Kaminöfen, Kachelöfen und Heizkamine spenden Wärme und schaffen eine gemütliche Atmosphäre. Damit sie auch den Anforderungen des Umweltschutzes gerecht werden, müssen sie ihre Besitzer richtig bedienen. Darauf macht der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufmerksam. Einer der häufigsten Bedienungsfehler besteht in einer falsch eingestellten Verbrennungsluftzufuhr. Während zu wenig Luft zu Sauerstoffmangel und damit zu einer unvollständigen Verbrennung führt, kann zu viel Luft die Temperatur im Feuerraum extrem erhöhen. Beides senkt den Wirkungsgrad der Feuerstätte und erhöht die Emissionen.

Kaminöfen sollten trockenes Holz verbrennen

Damit Holz schadstoffarm verbrennen kann, sollte sein Wassergehalt weniger als 20 Prozent betragen. Bis es soweit ist, muss der Brennstoff je nach Scheitgröße und Holzart ein bis drei Jahre an einem vor Witterung geschützten, luftigen Ort gelagert werden. Nur so kann der Wassergehalt mit der Zeit sinken.

Woran man erkennt, wenn mit der Verbrennung etwas nicht stimmt

Falls in den Flammen dunkle Schlieren zu erkennen sind oder die Sichtscheibe verrußt, verbrennt das Holz nicht sauber. Dann sollte man laut HKI folgendes überprüfen: Sind die Luftschieber richtig eingestellt? Wurde die passende Brennstoffmenge gewählt? Ist der Brennstoff auch wirklich trocken? Wenn keine Bedienungsfehler festzustellen sind, lohnt ein Blick auf die Feuerstätte selbst: Schließen die Tür und die Klappen einwandfrei? Sind alle Dichtungen in Ordnung? Wurde der Aschekasten entleert? Wenn auch hierbei keine Ursache für mögliche Störungen erkennbar ist, empfiehlt es sich, den Schornsteinfeger zu Rate zu ziehen, um Feuerstätte und Schornstein auf eventuelle Schäden oder Störquellen hin untersuchen zu lassen.

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