21.03.2018: ÖBV erstellt Förderrangliste für Pelletsheizungen

Förderrangliste für Pelletsheizungen Seine Förderrangliste für Pelletsheizungen hat der Österreichische Biomasse-Verband (ÖBV) veröffentlicht. Demnach unterstützt 2018 vor allem das Bundesland Vorarlberg das Heizen mit Holz.

Vorarlberg führt Förderrangliste für Pelletsheizungen an

Nachdem Kärnten jahrelang das Ranking gewonnen hat, löst es in diesem Jahr Vorarlberg ab. Das Bundesland vergibt bei einem Heizungstausch von Öl auf Holzpellets einen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro. Es hat allerdings auch Nachholbedarf. Außer in Wien liegt der Anteil der Holzheizungen so niedrig wie in Vorarlberg mit fünf Prozent. Hinter Vorarlberg unterstützt in diesem Jahr besonders Salzburg einen Kesseltausch. Die Fördersummer liegt bei 5.020 Euro. Auf dem dritten Rang folgt Tirol mit 3.750 Euro Förderung, dicht gefolgt von der Steiermark mit 3.600 Euro. Niederösterreich (3.000 Euro), Oberösterreich (2.900 Euro) und Kärnten (2.700 Euro) liegen in der Förderrangliste für Pelletsheizungen knapp hintereinander. Im Burgenland gibt es dagegen nur 2.200 Euro. Immer noch mehr als in Wien, das keine Förderung gewährt. Für seine Förderrangliste für Pelletsheizungen hat der Verband eigene Berechnungen durchgeführt. Als Grundlage dienten die Kosten von 15.000 Euro für einen 15-Kilowatt-Pelletskessel sowie die optimale Erfüllung aller Fördervoraussetzungen.

Ölbestand sinkt trotz Kesseltauschförderung kaum

Für seine Förderrangliste für Pelletsheizungen hat der ÖBV außerdem den Anteil von Holz- und Ölheizungen in den Bundesländern analysiert. Demnach stehen die meisten Holzheizungen in Niederösterreich. In dem Bundesland heizt jeder Vierte mit Holz. Den größten Zuwachs an Holzheizungen verzeichnete für den Betrachtungszeitraum von 2013 bis 2016 das Bundesland Vorarlberg mit 42 Prozent. Auch für Salzburg und Tirol kann der ÖBV deutliche Zugewinne melden. Doch trotz der Förderprogramme für Holzheizungen konnte laut dem Verband der Bestand an Ölkesseln zuletzt kaum gesenkt werden. Als Gründe gibt er die üppigen Fördergelder seitens der Heizölbranche und den gefallenen Heizölpreis an. Die Förderübersicht für Holzheizsysteme des ÖBV berücksichtigt keine Gemeindeförderungen und Sonderförderungen für Zusatzkomponenten.

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