13.08.2014: Brennholz richtig sammeln, lagern und entfeuchten

Brennholz aus dem Wald selbst sammeln – warum nicht? Verfügt doch kein anderes europäisches Land verfügt über derart große Holzvorräte wie Deutschland. Tatsächlich erfreut sich das Sammeln von Holz zunehmender Beliebtheit. Doch gibt es dabei einiges beachten, worauf der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) hinweist. “Man kann nicht einfach in den Wald gehen, Holz entnehmen und damit abends zu Hause ein Feuerchen machen”, erklärt Geschäftsführer Frank Kienle.

Selbstsammler benötigen Leseschein von Forstamt

Wer Holz zum Eigenverbrauch selbst aus dem Wald holen will, muss sich zuerst einen sogenannten Leseschein besorgen. Den gibt es bei Forstämtern. Wer eine Motorsäge einsetzt, muss einen Motorsägen-Führerschein vorweisen können. Außerdem muss er entsprechende Schutzkleidung wie Gummistiefel, Handschuhe, Helm und Regenjacke tragen. Für selbst geerntetes Holz fallen Gebühren an, die meist nach Raummeter berechnet werden und je nach Bundesland unterschiedlich hoch sind.

Geringer Wassergehalt im Brennholz vermeidet unnötige Emissionen

Besonders wichtig: Wenn Holz zu nass oder zu trocken ist, entstehen bei der Verbrennung unnötige Emissionen. Ideal ist ein Wassergehalt zwischen 15 und 20 Prozent. Diese Werte werden durch ein gut belüftetes Lager erreicht. Das Brennholz sollte dabei nicht direkt auf dem Boden liegen und von Erde oder Moosresten befreit sein. Der Wassergehalt lässt sich mit Messgeräten überprüfen, die es preiswert im Handel zu kaufe gibt.

Weitere nützliche Informationen zum Thema finden Sie unter www.richtigheizenmitholz.de

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