02.07.2014: Energielieferant Brennholz senkt Kohlendioxid-Ausstoß

Brennholz senkt den klimaschädlichen Kohledioxid-Ausstoß um 13,8 Millionen Tonnen im Jahr. Biomasse stellt heute rund 80 Prozent der Erneuerbaren Energien, die in Deutschland zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Das sind die wesentlichen Ergebnisse einer Öko-Bilanz, die der HKI Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik aufgestellt hat.

Immer mehr heizen mit Holz

Der Anteil von fester Biomasse an der Wärmeerzeugung hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Hölzer, die bei der notwendigen Durchforstung der Wälder anfallen, stellen den weitaus größten Anteil. In Form von Holzscheiten, Hackschnitzeln, Holzbriketts und Holzpellets werden sie insbesondere von Privathaushalten als Brennstoff genutzt. Alleine im vergangenen Jahr wurden durch den Betrieb der rund 14 Millionen privat genutzten Holzheizungen in Deutschland 13,8 Millionen Tonnen des klimaschädlichen Kohlendioxids vermieden.

Die Erklärung dafür: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, bei dessen Verbrennung nur so viel Kohlendioxid freigesetzt wird, wie bei einer natürlichen Zersetzung im Wald ebenfalls entstehen würde. Als heimischer Brennstoff überzeugt Holz zudem durch die Verfügbarkeit im eigenen Land sowie kurze Transportwege zum Verbraucher. Auch das spart Energie und bremst so den Treibhauseffekt.

Holzvorräte in Deutschland weisen eine positive Bilanz aus

Trotz eines steigenden Nutzungsgrades weisen die Holzvorräte in deutschen Wäldern eine positive Bilanz aus. Über einen längeren Zeitraum betrachtet übertrifft der Zuwachs der Holzvorräte den Einschlag um rund 40 Prozent. Mit 3,4 Milliarden Kubikmetern verfügt Deutschland über den größten Holzbestand Europas – noch vor Frankreich und Schweden.

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