06.05.2015: HKI stellt sich dem Thema „Nachhaltigkeit“

Der HKI-Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. veranstaltete am 20. und 21. April 2015 in Berlin seine Jahresmitgliederversammlung und zum dritten Mal eine Vortragsreihe zu wichtigen Leitthemen. Der HKI besteht aus den beiden Fachverbänden Heiz- und Kochgeräte sowie Großkücheneinrichtungen mit rund 200 Mitgliedern. Beide Fachverbände widmen sich intensiv dem Thema Nachhaltigkeit – mit Schwerpunkten auf Energieeffizienz und Emissionsminderung. Rund 140 Teilnehmer, zu denen auch Vertreter aus Politik, Presse und der Verbandslandschaft gehörten, folgten der Einladung des HKI.

Einleitung durch Christiane Wodtke

Was misst Wohlstand verlässlich, gibt Aufschluss über Schattenseiten und schafft Perspektiven für eine gute Zukunft der Menschen, unserer Umwelt und nicht zuletzt unserer Unternehmen? Mit diesen Fragestellungen führte HKI-Präsidentin Christiane Wodtke in das Thema ein: „Gesucht wird der neue globale Zusammenhang und damit auch der Zusammenhalt von Menschen und Nationen.“

Mit Mut zum Umdenken

Franz Fehrenbach, Aufsichtsrat-Vorsitzender der Robert Bosch GmbH und Geschäftsführender Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG beleuchtete das Thema aus der Sicht des Unternehmens. Sein Beitrag „Mut zur Veränderung – eine politische Unternehmerperspektive“ war eine aktuelle, hoch interessante und anschauliche Reflektion auf die Anforderungen von heute für das Gelingen der Ziele von morgen.

Nachhaltigkeit aus globaler Sicht

Nachhaltige Entwicklung weltweit ermöglichen und fördern, hat sich die GIZ – ein Bundes-unternehmen – zum Ziel gesetzt. Aus dieser Perspektive erläuterte Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ und ehemalige Umweltministerin von Baden-Württemberg, das Thema. Nachhaltigkeit, sowohl ökonomisch, ökologisch als auch sozial, müsse zwangsweise global betrachtet werden. Das zentrale Statement war prägnant und auf den Punkt gebracht. „Die Erde gibt es nur ein Mal“.

Das ist Nachhaltigkeit

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), begann mit der Erläuterung des Ursprungs des Begriffes Nachhaltigkeit und nutzte konkrete Beispiele, um die gegenwärtige Situation zu analysieren, Missstände aufzuzeigen und Lösungsansätze zu präsentieren. „Wenn wir auch zukünftig in Frieden leben wollen, müssen wir handeln und weniger privilegierte Regionen darin unterstützen, eine nachhaltige positive Wirtschafts- und Wohlstandsentwicklung zu realisieren“.

HKI ist für Nachhaltigkeit

Frank Kienle, Hauptgeschäftsführer des HKI Industrieverbandes berichtete: Der Verband und seine Mitgliedsunternehmen sind gut aufgestellt und man ist auf die Herausforderungen bestens vorbereitet. „Es ist noch viel zu tun – wir werden den Prozess aktiv begleiten in Zusammenarbeit mit unseren Mitgliedsunternehmen, wie auch durch aktive Mitarbeit in den europäischen Gremien“.

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