28.11.2014: TÜV gibt Hinweise für den Holzofenkauf

Weil immer mehr Haushalte in den vergangenen Jahren das Heizen mit Holz wiederentdeckt haben, gibt der TÜV Rheinland nun Hinweise, worauf Käufer achten sollten.

Holz heizt gern mit der Sonne

Ein Holzofen lässt sich als separater Wärmespender für ein einzelnes Zimmer nutzen. Er kann die erzeugte Energie aber auch über das Wassersystem in die Zentralheizung speisen. “Weil der Ofen oftmals zu viel Hitze für nur einen Raum erzeugt, ist die Wärmeauskopplung sinnvoll”, erklärt Reiner Verbert, Energieexperte bei TÜV Rheinland. Als besonders umweltfreundlich empfiehlt er die Kombination mit einer Solarwärmeanlage.

Grenzwerte für Abgasausstoß einhalten

Beim Verbrennen gibt Holz neben Kohlendioxid auch Staub und Kohlenmonoxid ab. Deshalb hat der Gesetzgeber strenge Grenzwerte für den Abgasausstoß festgelegt. Neu in Betrieb genommene Öfen und Kamine müssen ab Januar 2015 die Stufe 2 der Verordnung des Bundesimmissionsschutzgesetzes einhalten. “Kunden sollten den Verkäufer gezielt danach fragen, ob das Gerät die Vorgaben einhält”, rät Verbert. Allerdings nütze auch der beste Ofen nichts, wenn man mit feuchtem Brennholz heize. “Nur trockenes Brennmaterial ermöglicht eine gute Energieausbeute und geringe Emissionen.”

Schornsteinfeger fragen

Alle Öfen im Handel müssen die CE-Kennzeichnung tragen. Es besagt, dass das Gerät die Europäische Norm EN 13240 erfüllt. Sie legt die Anforderungen an Kaminöfen bezüglich Herstellung, Leistungsvermögen und Sicherheit festlegt. Vor dem Kauf eines Ofens empfiehlt TÜV Rheinland-Experte Verbert die Beratung durch einen Schornsteinfeger: “Er weiß, ob sich der ausgewählte Ofen für den vorhandenen Schornstein eignet.” Vor Inbetriebnahme sei die Abnahme durch einen Schornsteinfeger ohnehin Pflicht.

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